Was passiert eigentlich beim Auftreten eines Coronafalls?

Veröffentlicht am 19. August 2020

Liebe Eltern

mit nun vermehrt  an den Berliner Schulen auftretenden Corona-Fällen ergeben sich natürlich auch bei uns Fragen in Hinblick auf die praktische Bedeutung.

Was passiert, wenn ein solcher Fall in der Schule auftritt? Wer muss in Quarantäne, wer wird getestet?

  • Grundsätzlich entscheidet das zuständige Gesundheitsamt über das genaue Vorgehen und dieses wird in den Bezirken sehr unterschiedlich gehandhabt.
  • Die Schulleitung hat dabei keine Entscheidungsgewalt.

Aber ein paar Richtlinien gibt es:

Kontaktcluster: Ein Kontaktcluster  ist grundlegend beim Vorgehen, sollte ein Coronafall auftreten. „Es ist sinnvoll und effizient, im Fall des nachgewiesenen Auftretens einer Infektion die Personen, die mit dem Infizierten in Kontakt waren, dessen Kontaktcluster, sofort unter Quarantäne zu stellen“, heißt es in der Empfehlung der Wissenschaftsakademie Leopoldina

Wird eine Schülerin oder ein Schüler positiv getestet, muss also vermutlich zunächst die gesamte Klasse kurzzeitig in Quarantäne. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob sie enge oder nicht enge Kontaktpersonen sind.

Kontaktpersonen der Kategorie I:

Das sind die Menschen, die mit der infizierten Person „eng“ waren – also 15-Minuten-Face-to-Face-Kontakt hatten. Dazu gehören sicherlich die Banknachbarn, womöglich auch die Reihe davor und dahinter.

Die Lehrer führen immer einen aktualisierten Sitzplan, damit das Gesundheitsamt weiß, wer wo saß. Auch werden die Kontakte in der Hortzeit erfasst.

Genauso wichtig ist natürlich die Anwesenheitsliste. Entscheidend sei die „Dauer und Intensität“ des Kontaktes, heißt es in der Handreichung.

Wer Kontaktperson der Kategorie I ist, steht sofort unter Quarantäne und wird dann in der Regel zu Hause getestet.

Kontaktpersonen der Kategorie II:

Die meisten Schüler und womöglich auch die Lehrkraft, die beispielsweise mit einem infizierten Schüler im Raum saßen, sind Kontaktpersonen mit „geringeren Infektionsrisiko“. Entscheidend ist, dass sie Abstand zur betroffenen Person hatten, also keinen „15-minütigen Gesichtskontakt“, wie es in der „Handreichung für Schulen und Kitas“ der Senatsverwaltung für Bildung heißt.

Diese Schüler, Lehrer und weiteres Lehrpersonal könnten dann zeitnah in der Schule getestet werden – wie beispielsweise letzte Woche in einem Berliner Gymnasium. Das Vorgehen ist berlinweit aber nicht einheitlich.

Fällt der Test negativ aus, geht es zurück in die Schule. Allerdings wird in den Stadtbezirken unterschiedlich verfahren. So erklärt ein anderes Gesundheitsamt den Kindern, die in diese Kategorie fallen, sie dürften nach einigen Tagen ungetestet wieder in die Schule gehen.

Ob I oder II: Für die betroffenen Schulangehörigen kommt es, nachdem eine Infektion bekannt wurde, erstmal zu bangen 24 oder 48 Stunden. Die betroffenen Klassen oder Jahrgänge werden dann gebeten, sich anfangs sozial zu isolieren, bis das Gesundheitsamt einen Testtermin anberaumt oder sich anders meldet.

Für uns ergeben sich nochmals folgende Handlungsvorgaben:

  • Die Klassenleiter/innen sind in der Lage, ein Kontaktcluster für ihre Klasse zu erstellen. Sitzpläne sind dabei hilfreich. Für die Gruppenleiter/innen im Hort gilt das gleiche.
  • Auch im privaten Bereich sind solche Cluster wichtig.
  • Damit möglichst wenige Personen zur Kontaktgruppe 1 gehören sollten unbedingt die Maskenpflicht in den vorgegeben Bereichen eingehalten werden.
  • Bei Elterngesprächen immer die beidseitige Maskenpflicht beachten.
  • Strikte Umsetzung des Hygieneplans der Schule! Regelmäßige Ansprache an die Kinder.

Mit freundlichen Grüßen

N. Hahn (Schulleiter)


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